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Tobias Capello

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Jürgen Pöchhacker

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Christoph Traxler

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Robert Piller

FC Salzachsee vs FK-WPH

Bitterer Salzburg Abschluss

Der FK WPH geht an der Salzach 1:5 (0:2) unter

Teamchef Janezic war von verletzungsbedingten Ausfällen geplagt. Ottensamer Aduktorenzerrung, Traxler in China, Pöchhacker vom letzten Spiel angeschlagen, Schmidinger verletzt. Dazu noch Berger nicht ganz genesen und Thomas Janezic sichtlich von einem grippalem Infekt beeinträchtigt. So trat man zum letzten Salzburger Spiel an, das gegen den berüchtigten FC Salzachsee stattfand. Der Gegner, fußballerisch klar besser, diktierte das Spiel von Anfang an, doch konnten auch die Wiener Akzente setzen. Allen voran der sehr quirlige Dorfmayr und der äußerst motivierte Palla. Letzterer war überall zufinden. Nach einem schnellen Rückstand steckten die Philharmoniker nicht auf und kombinierten teilweise gefällig. So kamem sie auch zu einigen Chancen, die beste hatte Kapitän Janezic, der von rechts nach innen zog und aufs kurze Eck abschloß. Allein, er verfehlte um Zentimeter. Dann der große Blackout des altehrwürdigen ewigen Zwaragoalie Piller. Ein Abschlag verendete im Halbfeld beim Gegner und die zu weit aufgerückte Philharmonische Verteidigung konnte nicht mehr eingreifen. 0:2 zur Pause. Teamchef Janezic reagierte. Er ersetzte Piller durch Palla, der in Folge auch im Tor glänzte, trotz dreier noch folgenden Tore. Leider konnte Dorfmayr konzertbedingt auch nicht mehr weitermachen. Er entschied sich für Toma und Haimel im Sturm. Aber die Kreativität im philharmonischen Mittelfeld war nun endenwollend. So blieben die Spitzen meist isoliert, weil auch Janezic jr. sich nur taumelnd über den Platz bewegte. Dennoch war er immer dabei, wenn irgendetwas Positives nach vorn passierte. Nach einem fürchterlichen Eigenfehler fiel das 0:3. Janezic reagierte erneut, ließ sich in die Verteidigung zurückfallen, schickte Berger vor. Jetzt ging etwas mehr nach vor, versandete jedoch im Endeffekt. Die Salzburger in Spiellaune zauberten nach Belieben. So blieb den Wienern nur der Ehrentreffer. Weiter Ball von Janezic R. auf seinen Filius, Zauberballannahme und mustergültig auf Toma zurückgelegt, der eiskalt verwertete. Das und das anschliessende Grillfest sind leider die einzigen positiven Eindrücke, die unsere ersatzgeschwächte Mannschaft aus diesem Lehrspiel mitnehmen konnte. Aber das genügte, um alle davon zu überzeugen, daß wir diesen schwachen Eindruck an der Salzach nächstes Jahr korrigieren müssen.

Aufstellung: Piller, Capello, Berger, Toma, Ryska, Janezic T., Dorfmayr, Lechner, Janezic R., Palla- Haimel, Morrison,Madas

Tor: Toma

Salzachsee, 10 Zuschauer (mit Ersatzspielern)

wph1 wph2

BM Lamprechtshausen vs FK-WPH

Die Schlacht von Lamprechtshausen

Nach der letztjährigen relativ einseitigen Auseinandersetzung traten die Wiener Philharmoniker wieder einmal gegen die Blasmusikkapelle von Lamprechtshausen an. Gewarnt von zuletzt starken Ergebnissen der Salzburger, kamen die Wiener in starker Besetzung in den Flachgau. Dennoch fehlten Traxler, Ottensamer und vor allem ein Tormann. Doch in letzter Minute war den Philharmonikern, wie so oft, ein Sensationstransfer gelungen. Sie engagierten den Obman Stellvertreter des Lamprechtshausner Sportvereins Gerhard Riem. Über die vermutlich astronomische Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Natürlich wurde das im Vorfelddes Spieles eifrig diskutiert. Manch einer behauptete gar, dieser hätte seinen Zenit überschritten, er sei das viele Geld nicht wert, oder gar nicht austrainiert. Ja , manche glaubten sogar spöttisches Lächeln im Gesicht einiger jugendlicher Blasmusikanten erkannt zu habe. Aber der Routinier solte seine Kritiker eines Besseren belehren.

Das Spiel, das diesmal am geheiligten Rasen der Lamprechtshausner Arena stattfinden konnte, nahm sofort Fahrt auf und es waren die Hausherren, die, sagen wir mal, eine etwas rustikale Note einbrachten. Die Nr.14 der Salzburger sorgte für das erste Foul und er war es auch, der dem Salzburger Spiel seinen Stempel aufzudrücken vermochte. In zweierlei Hinsicht. Einerseits prägte er das Spiel seiner Mannschaft, andererseits fiel er auch immer wieder durch eher derbe Einlagen auf und andererseits beschwerte er sich des öfteren beim Unparteiischen. Aber der Reihe nach. Es entwickelte sich eine unterhaltsame Partie und die Wiener hatten zu Beginn mehr vom Spiel. Ein Sturmlauf von Janezic endete fürs Publikum in einer versuchten Vergewaltigung, doch man konnte im Nachhinein klären, daß Roland Wagner sein Beinkleid nicht ordnungsgemäß versorgt gehabt hatte und nachdem er unter Ronald Janezic zu liegen gekommen war, Selbiges bei seinen Knien wiederfand. Und da er relativ freiheitsliebend veranlagt ist, war er darunter textiltechnisch unterversorgt. Soviel dazu.

Es war nebenbei ein Spiel auf hohem Niveau. Einheimischen Schätzungen zufolge hatten rund 50 fanatisierte Zuschauer den Weg ins Lamprechtshausner Schmuckkätschen gefunden und sorgten für dementsprechende Stimmung. Die Hausherren drängten ,die Gäste hielten dagegen. Pausenstand war 0:0.

Seltsamerweise waren die philharmonischen Kraftreserven größer, denn je länger das Spiel dauerte, desto mehr Chancen fanden die Wiener vor, doch sowohl Dorfmayr, als auch Janezic R. scheiterten am ausgezeicheten Schlußmann der Flachgauer Virtuosen. Trickreich wurde kombiniert, auf links harmonierten Haimel, Koncz und Waldmann. Die Abwehr, allen voran Capello, zerstörte alle Salzburger Angriffsbemühungen. Toma kämpfte wie ein Löwe, Ryska arbeitete unermüdlich, Thomas Janezic war übermotiviert, defensiv stark, offensiv oft ein wenig zu verbissen. Und dann war da noch Gerhard Riem! Alles, was durchkam fand in ihm seinen Meister. Einem Panther gleich flog er von einem Eck ins andere. Verzweiflung machte sich im Lager der Hausherren breit.

In der Zwischenzeit war das Spiel noch etwas ruppiger geworden und unser 14er hatte sich schon mal Gelb geholt. Nun konnte man beobachten, was man bei Spielen auf so hohem Niveau oft beobachten kan. Es begannen die Mätzchen wie in der Chmpions League. Ein taktisches Foul hier, einmal Halten da und ein Lamprechtshausner Regisseur, der schön langsam seine Contenance verlor. Zugegebenermaßen beannen jetzt auch die Wiener, der Verwarnung ihres Kontrahenten eingedenk, ein wenig, sagn wir mal zu provozieren und so war es kurz vor Spielende soweit. Nach einem rüden Foul an Toma, sowie einem suchenden Griff nach dessen Genitalien, mußte sichder einheimische Leitwolf mit Gelb-Rot verabschieden. In der folgenden hitzigen Schlußphase überschlugen sich die Ereignisse. Die Blasmusikanten trugen in Unterzahl einen schnellen Konter vor, den der graue Panther in höchster Not bereinigte. Einige hatten eine strafstoßwürdige Attacke erkennen wollen, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Im Gegenzug ein Foul im Mittelfeld. Thomas Janezic spielte einen 50m Pass auf seinen in den Strafraum eindringenden Vater, dessen Gegenspieler, einem Oktopus gleich, ihn eng umschlungen hielt. Der philharmonische Kapitän stürzte nieder, die Menge hielt den Atem an. Ein Pfiff ertönte. Schiedsrichter Kirschner verlegte den Ort des unzweifelhaften Vergehens jedoch an die Strafraumgrenze. Freistoß 2 Minuten vor Schluß. Kompromißlos riß Janezic die Ausführung des Freistosses an sich. Thomas, seine Sohn, verdeckte neben der Mauer dem Schlußmann der Salzburger die Sicht, der Kapitän nutzte dies und hielt voll drauf. 1:0

Die restlichen 2 Minuten vergingen mit Fouls, Streit und Reklamationen und dann wars vollbracht. Die Philharmoniker behielten nach einer tollen Leistung ihre weiße Weste in Lamprechtshausen.

Aufstellung: Riem Capello Berger Schmidinger Toma Waldmann Dorfmayr Janezic T Ryska Janezic R Lechner- Neunteufel Koncz Haimel Madas Pöchhacker

SR Kirschner

Zuschauer 50

Lamprechtshausen20151 Lamprechtshausen2 Lamprechtshausen20153 Lamprechtshausen20154