| Vorankündigungen: |
FK-WPH : NDR
10.9.2010, 19 Uhr Kleinfeldspiel
LAC Platz
Baumgasse 83
1030 Wien
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Gründerphase: |
1973 wurde der
Philharmonische Fußballklub Wien von Prof.
Reinhard Repp gegründet. Die erste
urkundliche Erwähnung findet der FK-WPH
am 23.5.1973 anläßlich einer sportlichen
Auseinandersetzung mit dem Teatro
della Scala di Milano. Die unter der Führung
ihres Chefdirigenten
Claudio Abbado angetretenen Azurri hatten
dem Angriffswirbel des Gründungsteams nichts
entgegen zu setzen und gingen sang- und klanglos
6:3 unter. Unter den Augen des jetzigen Teamchefs
und hunderten Zusehern, die zuvor den Ehrenanstoß von
Operndiva Teresa
Berganza bewundern durften, zauberten einstige
Größen wie "der Beckenbauer der Philharmoniker" Prof.
Reinhard Repp, Prof. Wolfgang "Gerd Müller" Schulz
und "der Chef" Prof. Roland Berger, um nur einige
zu nennen. Dem Erfolg lag das strategische Talent
des damaligen Trainers
Dr. Leutgeb zu Grunde. Nach diesem historischen
Triumph verliert sich die Spur des philharmonischen
Fußballteams in den Wirren der Geschichte.
Nur dunkle Sagen und Mythen künden von großen
Heldentaten. Doch genaueres blieb der Geschichtsschreibung
verborgen. Erst fünf Jahre später,
dafür jedoch in noch hellerem Glanz, erfolgte
die Wiedergeburt des nunmehrigen Wunderteams. |
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Das
Wunderteam unter Teamchef Hans Hindler 1978: |
Unter der Führung
eines jungen Talents und doch einer großen
Persönlichkeit entstieg der FK-WPH erneut
wie Phönix aus der Asche. Hans
Hindler war es, der dem FK-WPH neues Leben
einhauchte. Am Feld ein charismatischer Führer,
technisch hoch begabt, gnadenlos im Abschluß!
Er sammelte unerschrockene und qualitativ hochwertige
Sportlerpersönlichkeiten um sich, um in
der orchestralen Fußballwelt Angst und
Schrecken zu verbreiten. Seine damaligen Weggefährten
waren unter anderem noch immer Routinier Prof.
Reinhard Repp, die unerschrockenen Honeck-Brüder, Norbert
Täubl, dessen klarinettistisches Pendant Ernst
Ottensamer, der Bomber der Nation Hubert
Kroisamer, Legenden wie Leopold Kraus, Helo
Weihs, Peter
Pecha, Alois Posch, sowie Gerhard
Kaufmann, Fritz
Pfeiffer, Franz
Söllner und der unverwüstliche
Wolfgang Schulz. Aus dieser Zeit rühren
großartige Erfolge, vor allem gegen das
Mozarteum Orchester und gegen Japanische
Teams. So verging über ein Jahrzehnt
und die dritte große Epoche kündigte
sich an, die sogenannte |
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Goldene Ära
unter Teamchef Ronald Janezic 1990: |
Die Jahre hatten
am Team
von Johann Hindler genagt. So wurde es Zeit
für eine Verjüngung. Zermürbt
von den harten Anforderungen des Teamchefjobs
und auch der Entbehrungen der organisatorischen
Leitung beauftragte Johann Hindler den blutjungen,
neuen Stürmer der Squadra Philharmonica Ronald
Janezic mit der Neustrukturierung der Mannschaft.
Rund um einen soliden Grundstock arrivierter
und routinierter Spieler (Hindler, Kroissamer,
Honeck und Ottensamer) wurden junge Talente behutsam
in ein bereits funktionierendes System integriert.
Auch anfängliche Rückschläge wurden
unbeschadet überstanden. So formte sich
eine Mannschaft die ohne Übertreibung bereits
Kultstatus genießt. Die Abwehr, ein Prunkstück
moderner Fußballschule, formiert um Mag.
Martin "The Wall" Mühlfellner mit klingenden
Namen wie Paul "Sankt
Pauli" Halwax , Betriebsrat Herbert Mayr,
Clemens "Die Klette" Horak und Gotthard "Die
Spinne" Eder bildet ein schier unüberwindliches
Hindernis für die gegnerischen Angriffsbemühungen.
Das Mittelfeld, ständig in Bewegung, technisch
perfekt nach wie vor unter der Führung von
Johann Hindler, unterstützt von Toni Mittermeier,
um nur die beiden Regisseure zu nennen sucht
auf unserem Kontinent seinesgleichen. Im Angriff
der Ronald "Ronaldo" Janezic, neuerdings unterstützt
durch Benjamin Schmidinger, welcher durch affenartige
Geschwindigkeit, sowie eiskalten Torinstinkt
hervorsticht. So konnte eine Siegesserie gestartet
werden, die in der Geschichte ihresgleichen sucht. |
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Das Millennium-Team 2000-2010 |
Teamchef Ronni Janezic ist nun seit 20 Jahren im Amt, eine Karriere, die wohl nur Sir Alex Ferguson übertreffen kann. Generation um Generation wurde herangezogen, fast ist man versucht zu sagen „gezüchtet“. Aber soweit wollen wir nun doch nicht gehen. Mittlerweile hat das Team sich in der internationalen Spitze etabliert und dominiert national nach Belieben. Auch wenn hie und da mal ein kleiner Ausrutscher dabei ist, wie bei allen anderen Spitzenmannschaften eben auch. Was hat sich verändert? Aus dem Wunderteam ist noch immer unser Urgestein Hans Hindler erhalten, der dem Team, wenn auch nicht immer und dann auch nicht über 90 Minuten, nach wie vor seinen Stempel aufzudrücken vermag. Aus der goldenen Ära der 90er haben sich noch einige nicht unwesentliche Protagonisten hinübergerettet. Da wären zum Beispiel natürlich Martin Mühlfellner, Herbert Mayr, Gotthard „Die Spinne“ Eder. Benny Schmidinger, Thomas „Scholes“ Smula und natürlich der Spielertrainer selbst, um nur einige zu nennen. Da sind aber auch die jungen Wilden: Thomas „Letscho“ Lechner, Publikumsliebling Daniel Ottensamer, Christoph Koncz. Natürlich nur eine Auswahl. Und die jungen „Sehr Wilden“, wie Dominik Hellsberg, Christoph „Stoffelinho“ Wimmer und Lazi Thoma. Mit dieser erlesenen Auswahl und einem Kader, um den uns alle anderen Mannschaften beneiden, greifen wir nun nach den Sternen. Auf der Suche nach einer Heimstätte sind wir gleich zweimal fündig geworden. Zum einen in Salzburg in Seekirchen und zum anderen in Wien am LAC-Platz. So gerüstet gehen wir in das dritte Jahrzehnt unter Präsident Janezic, das wohl sein letztes als Spieler sein wird, aber wer weiß was die Zukunft bringt. |
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