| Spielbericht zum großen Wiener Derby
gegen die Wr. Symphoniker: |
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Das
Spiel war schon zuvor in den Medien angekündigt
worden und so waren Radio
Wien (live) und Wien heute vor Ort. Die
Kulisse war beeindruckend, zahlreich waren
die Fans erschienen und sie waren unüberhörbar!
Ich will nun gleich zur Sache kommen, die Symphoniker
hatten sich im Vorfeld des Spieles die Favoritenrolle
selbst auferlegt, |
was natürlich
den Kampfgeist der Squadra Philharmonica erst
recht weckte. Die Philharmoniker, in der Vorbereitung
gegen Lok Rühmann blaß geblieben,
legten sich von Beginn an ins Zeug und begannen
den Gegner, der etwas verunsichert wirkte, unter
Druck zu setzen. Und es brachte die gewünschte
Wirkung, in Minute 10 sprang eine weite Vorlage
im Symphonischen Strafraum harmlos auf und Libero
Karl Heinz Krumpöck köpfte über
seinen bereits heraus geeilten Goalie ins eigene
Tor. Statt aus dem 1:0 aber Kapital zu schlagen
wirkten die Philharmoniker kurzzeitig verunsichert
und die Gäste setzten nach. Fünf Minuten
später war es Michi Buchmann, der völlig
verdient den Ausgleich schoß, weil er von
der philharmonischen Hintermannschaft nicht energisch
genug attackiert worden war. Nun besann sich
der FK-WPH aber wieder seiner Tugenden und gewann
durch seinen Kampfgeist wieder die Oberhand im
Mittelfeld, was sich nach und nach in Torchancen
niederschlug. Doch Schmidinger verfehlte
knapp, Penzinger
brach alleine durch, scheiterte aber am heraus
geeilten Tormann. Auf der anderen Seite machte "Roberto" Piller
alle symphonischen Chancen zunichte, oder sie
blieben in der nun sehr sattelfesten
Abwehr, unter Martin
Mühlfellner, assistiert von den zwei
ausgezeichnet agierenden Außendeckern, Herbert
Mayr und "Überläufer" "Wimsi" Wimmer,
hängen. Aber ab Minute 30 mehrten sich die
Anzeichen für eine erneute Führung
der Gastgeber. Zuvor hatte schon Krumpöck
für
ein absichtliches Handpiel Gelb gesehen, danach
setzte sich Penzinger über rechts durch
spielte flach zur Mitte und Janezic scheiterte
völlig
frei stehend an den eigenen Nerven. Aber in der
37. Minute war es dann soweit, weite Vorlage
in den symphonischen Sechzehner, Ronald Janezic überhebt
den Tormann per Kopf und schießt aus spitzem
Winkel ein. Das war aber erst der Auftakt, denn
nun "geigten" die Philharmoniker so richtig auf,
Doppelpaß im Mittelfeld zwischen Routinier
Hindler, der wieder bewies, wie unverzichtbar
er für die Mannschaft ist, mit Penzinger,
den Antreiber im Spiel des FK-WPH, der startet
auf die rechte Seite und flankt wieder zu Kapitän
Janezic, der mit dem Kopf ins lange Eck trifft.(39.)
Drei Minuten später war es abermals Buchmann,
der das 2:3 schaffte, er war fast nicht unter
Kontrolle zu bringen, jedoch die Philharmoniker
bewiesen, dass sie in der Lage sind, die Big
Points zu machen. Als Walter Voglmayr einen Ball
nicht unter Kontrolle bringt, ist erneut Janezic
zur Stelle und schießt
praktisch mit dem Pausenpfiff zum 4:2 ein.
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Nach der Pause wurde gewechselt
und Ottensamer
kam für Hindler, der sich nicht geschont
hatte. Haimel,
der noch nicht ganz integriert wirkte machte
für Smula Platz
und Strasser kam für Zalodek. Doch am Charakter
des Spiels änderte sich nicht viel. Die
Philharmoniker hatten nun völlig das Kommando übernommen
und griffen nach Belieben an. Und sie wurden
auch belohnt, 55. Minute Eckball , Janezic führt
aus und Penzinger ist per Kopf zur Stelle, ein
einstudierter Spielzug, 5:2. Danach bemächtigte
sich Ottensamer des Leders, läßt zwei
Gegner stehen und flankt in Beckham-Manier zu
Janezic, der seine Leistung mit einem erneuten
Kopftor krönte, da die symphonische Hintermannschaft
schön langsam Auflösungstendenzen zeigte
(59.).
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Die
Philharmoniker nutzten nun die konditionelle Schwäche
der Gegner aus und spielten Katz und Maus mit ihrem
verunsichrten Gegner, der nur mehr punktuell gefährlich
wirkte (Buchmann). In der 69. Minute schickte erneut
Janezic Penzinger auf die Reise, der bändigte
mit Mühe den holprigen Paß und scorte
zum 7:2. Elf Minuten später kam auch Schmidinger
zum Torerfolg, den er sich redlich verdient hatte,
er bot nämlich über 90 Minuten eine Weltklasse
Leistung im linken Mittelfeld. Nach einem sehenswerten
Lochpaß von Penzinger traf er ins lange Eck.
Die Philharmoniker schossen aus allen Lagen, Janezic
traf nur die Querlatte und Ottensamer verfehlt
mit einem Volley, nach Flanke vom Kapitän
R. Janezic, Penzinger hatte mit einem Weitschuß Pech.
In der 85. traf Michi Buchmann zum dritten mal
und unter strich mit dem 3:8 seine gute Leistung.
Die letzte Viertelstunde gehörte dem Nachwuchs. Thomas
Janezic(7) erzielte in der 86. Minute sogar
ein Tor , das aber nicht gewertet wurde, da es
aus Rücksichtnahme der symphonischen Abwehr
entstand. |
Resümee: Ein
tolles Spiel, mit einer tollen Athmosphäre, das
eine Halbzeit ausgeglichen war und letztendlich durch
die bessere Organisation und Kondition entschieden wurde.
Vielen Dank ans Publikum und bis zum nächsten Jahr.
| Die Aufstellungen: |
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Philharmoniker: Piller;
Mayr H., Mühlfellner, Wimmer, Eder (Smula), Penzinger,
Haimel, Hindler ( Ottensamer), Schmidinger, Zalodek(Strasser),
Janezic
Symphoniker: Zinckl;
Buchmann, Krumpöck, Roniger, Prochaska, Neubauer,
Galler, Tinnefeld, Weissensteiner, Jordanov, Vogelmayr;
Phillip, Prochart
Tore Philharmoniker: Janezic
37., 39., 45., 59.; Penzinger 55., 69.; Schmidinger 80.;
Eigentor 10.
Tore Symphoniker: Buchmann
15., 42., 85.
ASV 13 Platz , SR Kirschner
Zusch.: ca. 60 |