Spielbericht
vom Spiel gegen das Mozarteum im August 2003:
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Es
galt viel zu verteidigen, die Latte lag hoch vom
letzten Jahr, immerhin wurden die Mozartstädter
letztes Jahr mit 6:o vom eigenen Platz gefegt.
Dementsprechend wurde seitens des Gegners auch
aufgerüstet. Eine Vielzahl an neuen Spielern
wurde aufgeboten, allen voran Ex-Teamkeeper und
Europacupfinalist Otto Konrad. |
Er war es auch,
der gleich im Mittelpunkt stehen sollte. Was nützt
der beste Torwart, wenn sich seine Verteidigung
ein Schläfchen nach dem andern gönnt.
Die hochmotivierten „Wiener“ nutzten
dies weidlich aus, Benny
Schmidinger war zweimal über rechts durchgebrochen
und hatte die groß aufspielenden Philharmoniker
mit 2:0 in Front gebracht.
Die Salzburger waren
komplett konsterniert, zu tief saß das Debakel vom letzten Jahr. Da geschah
es erneut, diesmal über links, eine weite Vorlage
nahm Ronald
Janezic in vollem Lauf mit, düpierte Salzburg
Libero Thomas Gräf und spitzelte vor dem zu spät
herausgeeilten Otto Konrad den Ball im Rutschen zu dem,
erneut sträflich vernachlässigten, Schmidinger
,der keine Mühe hatte aufs Neue einzunetzen. Mit
unermesslichem Selbstvertrauen ausgestattet, spielte
der FK-WPH nun Katz und Maus mit einem komplett verunsicherten
Gegner. Selten war auf der Anlage des USK Gneis ein derart
einseitiges Spiel beobachtet worden, und die zahlreich
erschienenen Zuschauer dankten mit frenetischem Jubel.
Kurz darauf beendete der souveräne Schiedsrichter
Heugenhauser die erste Halbzeit und damit auch den Auftritt
von Otto Konrad im Gehäuse der Gastgeber. Der Ex-Teamtorhüter
versuchte sich hernach mit mäßigem Erfolg
im Mittelfeld, aber auch das änderte zunächst
nichts am vorherrschenden Bild: die Salzburger
rannten sich fest und die Wiener
konterten brandgefährlich. Allein, es klappte
nicht ganz so gut, wie in der ersten Hälfte. Wahrscheinlich
lag es an der fehlenden Routine, daß Benny Schmidinger
zweimal den völlig freistehenden Ronald Janezic
ignorierte und selbst
den Abschluß suchte. Viel hätten sie sich
ersparen können, denn es kam, wie es kommen mußte,
es fiel der Anschlusstreffer und nun machte sich auch
der Kräfteverschleiß bemerkbar und die bisher
souveräne Hintermannschaft begann zu wackeln, zumal
das Mittelfeld sich aufzulösen begann, Thomas
Wally & Co. hatten bis dahin auch ein tolles
Spiel geliefert und waren am Ende ihrer Kräfte.
Auch konnte der bereits von Krämpfen geplagte Matchwinner
Schmidinger, mangels Alternativen auf der Bank, nicht
ausgetauscht werden. Daraus resultierte, daß immer
mehr Martin
Mühlfellner und Bernd Aulitzky im Mittelpunkt
standen, da nach vorne keine Entlastung mehr möglich
war. Zehn Minuten vor Schluß war es dann soweit,
dem Schlußmann der Wiener war die Sicht verstellt
und der Ball war im Tor : 2:3! Nun galt es den Sieg über
die Runden zu bringen, einen großen Anteil daran
hatte Goalie
Bernd Rath, der an diesem Tag sein Gegenüber
bei weitem in den Schatten stellte. Mit cleveren Spiel
auf Zeit, das zugegebenermaßen nicht dem Geschmack
der Mozarteum-Fans entsprach, wurde das Ergebnis routiniert
fixiert. So wurde ein großer Triumph eingefahren,
der sicherlich in die Annalen eingehen wird. Kompliment
an diese Mannschaft, in ihr steckt viel Potenzial.(siehe
auch unter Presse) |