| Spielbericht zum Match gegen
Lokomotive Rühmann! |
 |
Am
Sonntag, den 23.5. fand unter anfangs recht angenehmen äußeren
Bedingungen das erste Spiel der Frühjahrssaison
statt. Der Fk-WPH traf in der nun schon traditionellen
Auseinandersetzung auf das Lok Rühmann-Team,
das vom Chef "Mucky" Traar höchstpersönlich
aufs Feld geführt wurde. |
Anfangs entwickelte
sich das Spiel erwartungsgemäß und die Angriffe brandeten
unablässig gegen das Tor der Gäste, welches
Mucky, der "Panther", heldenhaft verteidigte. Und
doch war er es, der seinem Team den Rückstand
einbrockte. Der Ball kullerte auf ihn zu und er verfehlte
ihn dermaßen unglücklich, daß der
verblüffte Martin Zalodek ihn nur mehr über
die Linie zu drücken brauchte. 1:0! |
Die
Lok Spieler dachten anscheinend an das letztjährige
Debakel, anders ist es nicht zu erklären,
daß sie sich jetzt in die eigene Hälfte
zurückdrängen ließen . Die Gastgeber
kamen vor allem über die linke Seite, Ronald
Janezic und Benny Schmidinger harmonierten in dieser
Phase prächtig, allein im Abschluß haperte
es, und so blieb es zur Pause beim 1:0. |
 |
Viele
Zuschauer waren nicht gekommen, lobend muß man unseren Gönner
erwähnen, der seiner armen Gattin einiges zumutete.
Christian Neumann, von der Firma Trendag; ließ es
sich nicht nehmen, beim sportlichen Saisonauftakt
dabei zu sein. Nun änderten sich in Hälfte
2 die Verhältnisse. |
 |
Das
Wetter wurde schlechter und mit ihm die Fußballer
der Wiener Philharmoniker. Als dann Eisregen einsetzte,
war es ganz vorbei, Schmidinger, der nun im Sturm
spielte und sein Pendant Janezic, konnten sich
nicht mehr in Szene setzen, Thomas Wally, der in
Hälfte 1 noch die Fäden im Mittelfeld
zog, war nicht mehr wiederzuerkennen, sowohl Zalodek,
|
als auch Strasser
wurden angeschlagen ausgetauscht. Positiv muß man die Defensivabteilung
hervorheben, Martin Mühlfellner spielte wie
gewohnt zuverlässig und auch Herbert Mayr hatte
seinen Gegenspieler im Griff, obwohl er des öfteren
etwas weit vom Gegenspieler wegstand. Gotthard Eder
muß man positiv erwähnen, obwohl das
Verlusttor auf seine Kappe ging, er aber insgesamt
eine gute Leistung ablieferte. |
Nach
langen Fehlversuchen geschah nämlich das,
was immer geschieht, wenn man vorne kein Tor macht,
man bekommt eines. Nachdem die Abwehr einen Ball
nicht wegbrachte, war es Edgard Loibl, der sich
im philharmonischen Sechzehner des Leders bemächtigte
und sicher einnetzte, die Blamage war perfekt,
da dies in der 86. Minute geschah, konnte der Fk-WPH
nicht mehr nachsetzen. |
 |
Im
anschließenden
Jux Elfmeterschießen um ein Faß Hirter
Bier waren die Philharmoniker so demotiviert, dass
sie sogar dasselbe mit 2:3 abgaben. Anders Mucky
Traar: er war so übermotiviert, daß er,
nachdem er beim Elfer des philharmonischen Teamchefs
keine Chance hatte, sich beim Versuch diesem nachzulaufen,
schwer am Knöchel verletzte. Das Karriereende
schwebt wie ein Damoklesschwert über ihm. |
 |
Resümee: Wie
fast immer kann man sagen, wenn wichtige Stützen
fehlen (Halwax, Hindler, Mittermayr, Penzinger)
dann mangelt es vor allem am Spielaufbau. Insbesondere
im Mittelfeld tun sich dann Löcher auf, die
so einfach nicht gestopft werden können. Man
darf gespannt sein, wie sich das Engagement von
Stefan Haimel auswirken wird. |
Etwas enttäuschend
war die Kulisse, aber vielleicht lags ja am schlechten
Wetter. |
Die
Philharmoniker spielten wie folgt:
Zalodek (Strasser), Janezic
Smula ; Götzel (Kubik), Wally, Schmidinger
Ottenbreit, Mayr H., Mühlfellner,
Eder, Hellsberg
Tore: 1:0 Zalodek (13.
min.) , 1:1 Loibl (86. min.)
Zuschauer: ca.15
Favac-Platz, SR Kirschne |