FK-WPH - Philharmonischer Fußballklub Wien
est. 1973
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Vorankündigungen:

FK-WPH : NDR
10.9.2010, 19 Uhr Kleinfeldspiel
LAC Platz
Baumgasse 83
1030 Wien

Spielergebnisse:
FK-WPH : BM Bischofshofen
4:3 (3:1)

3.Platz Kleinfeldturnier in Istanbul

FK-WPH : Borusan Philharmonic 3:0

FK-WPH : Wiener Sportjournalisten 1:3

FK-WPH : Wiener Symphoniker
8:1 (2:0)

FK-WPH : Kerry United 3:7 (2:5)
News:

Skandal beim Westderby in Seekirchen

FK-WPH : Lokomotive Rühmann 4:1 (2:1)

In der Saison 2009 war der FK WPH nahezu unschlagbar, feierte Triumphe wie zum Beispiel gegen die Wiener Symphoniker (10:2) und den Wiener Waldhornverein (9:5), mußte aber doch eine Niederlage hinnehmen: ausgerechnet gegen die Lokomotive Rühmann verlor die philharmonische Elitetruppe unter ungünstigen Voraussetzungen höchst unglücklich 3:5 (siehe damaligen Spielbericht). Nachdem unsere Mannschaft aber gegen  Teams gewonnen hatte, die ihrerseits die Lokomotive geschlagen hatten, wurde nun unter dem Motto „Kampf um Wien“  ein Rückspiel organisiert, vor allem auf Ersuchen des Gegners, um sämtliche „was-wäre-wenn“-Spekulationen aus der Welt zu schaffen. Leider fiel dann ganz kurzfristig Martin „The Wall“ Mühlfellner wegen (Schweine-)Grippe aus, wodurch Trainer Janezic improvisieren mußte und Lazi Toma als Libero einsetzte. Durch diese Umstellung wankte in der ersten Viertelstunde die Abwehr noch einigermaßen, umso erstaunlicher, daß trotz der Abstimmungsprobleme die philharmonische Abseitsfalle gleich viermal innerhalb der ersten zehn Minuten zuschnappte. Mehr als einen Eckball konnten die Rühmann-Stürmer nicht herausholen. Nach und nach organisierte sich der FK WPH und wirkte schon viel sicherer im Spielaufbau. Dann gelang aus einem Konter auch schon der Führungstreffer durch Daniel Ottensamer (17. Minute). In der Folge weitere Chancen der Philharmoniker, Ottensamer scheiterte zunächst mit einem Kopfball nach Janezic-Flanke, dann am blitzschnell herausgelaufenen Mucky Traar.  Doch sofort darauf ein Gegenangriff und die Lokomotive glich aus (1:1, 26. Minute). Das Spiel war nun völlig offen: Ein Corner für die Philharmoniker, ein Stangenschuß für Rühmann, dann übersah UND überhörte Ottensamer seinen frei stehenden Kapitän, was alle Anwesenden verwunderte und vergab, doch wenig später umgekehrt ein idealer Paß von Janezic auf seinen Goalgetter und der traf zur neuerlichen Führung (2:1, 38. Minute). Kurz vor der Pause noch ein sehr gefährlicher Schuß von Peter Putzer im Dress von Muckys Mannen.
In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit dominierte dann die „squadra vinorossa“: Erst gab es Elferalarm bei einem der berüchtigten Eder-Vorstöße, danach eine Janezic-Flanke auf Ottensamer , einen Freistoß nach einem Foul an unserem Präsidenten, eine schöne Kombination von Wimmer, Ottensamer und Janezic sowie eine Chance durch Lechner. Dann ein Freistoß von ganz links, der Kapitän schlug eine weite Flanke auf Ottensamer, der das längst fällige 3:1 erzielte (58. Minute). Damit schoß unser Frauenschwarm sein 27. Tor in dieser Saison, was bei neun Spielen den sensationellen Schnitt von drei Toren pro Spiel ergibt!  Muckys Mannen machten mit einem tollen Freistoß, der von unserem Goalie Zinkl glänzend pariert wurde,  wieder auf sich aufmerksam, doch gleich im Gegenstoß wieder Eckball für den FK WPH, kurz darauf eine perfekte Flanke von Janezic auf Ottensamer, dessen Kopfball nur knapp am Tor vorbei, es war deutlich zu sehen, dass unsere Mannschaft keineswegs zurücksteckte. Und so kam es zur Vorentscheidung: Nach einem Ottensamer-Paß löst unser Präsident Panik in der Rühmann-Abwehr aus, und ein Verteidiger befördert den Ball in der Hitze des Gefechts ins eigene Tor (4:1, 78. Minute). Danach noch eine gute Möglichkeit für Lechner, und in der 88. Minute wurde es noch einmal dramatisch: eine tolle Einzelaktion von Ottensamer, der unermüdliche Smula kommt zum Schuß und verfehlt haarscharf, sofortiger Gegenangriff, bei dem sich Goalie Zinkl erneut mit einer tollen Reaktion auszeichnete. Mit diesem 4:1 Sieg im Rückspiel hat der FK WPH die Lokomotive Rühmann heuer mit einem Gesamtergebnis von 7:6 geschlagen und darf  sich mit Recht als beste Mannschaft des  musikalischen Amateurfußballs im Großraum Wien im Jahr 2009 bezeichnen!

Zusammenfassend kann vermerkt werden: Ein sehr vielversprechendes Debüt von Filip Waldmann im linken Mittelfeld! Ansonsten konnte man sich von der Vielseitigkeit von Lazi Toma überzeugen, der Martin Mühlfellner gut vertrat. Sehr stark war auch Tom „Scholes“ Smula. Außerdem war die gute Leistung unserer Außenverteidigung nicht zu übersehen und ein Dominik Hellsberg, der sich förmlich zeriss und immer wieder als Feuerwehr an den Brennpunkten der Schlacht um Wien fungierte. (Anm.der Teamleitung)

FK WPH: Zinkl; Toma, Mayr, Wimmer, Hellsberg, Smula; Eder, Lechner, Maderthaner (Waldmann); Janezic, Ottensamer.

LAC-Platz
Ca. 20 Zuschauer

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