FK-WPH - Philharmonischer Fußballklub Wien
est. 1973
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Vorankündigungen:

Spiel gg FC Insolvenz
30.5. 20 Uhr
STAW-Platz , Rustenschacherallee 3-5,
1020 Wien

Spielergebnisse:

FK-WPH : Brucknerorchester Linz  5:3 (1:1)

FK-WPH : Luzerner Akademie 4:5 (1:2)

2.Platz beim Benefizturnier
Wr.Philharmoniker :
Rotes Kreuz 4:1 (2:1)
Wr.Philharmoniker : Ärztenationalmannschaft 0:1 (0:0)

FK-WPH : FC Lokomotive Rühmann 6:4 (2:2)
FK-WPH :
Wiener Symphoniker 13:3 (7:1)
News:

Skandal beim Westderby in Seekirchen

Spielbericht FK-WPH : FC Leopoldsdorf Senioren

Das Spiel gegen die Senioren des FC Leopoldsdorf bestätigte die Wichtigkeit eines großen und qualitativ hochwertigen Kaders. Trotz einer gleichzeitigen Japantournee der Wiener Staatsoper konnte Teamchef Ronni Janezic auf ein schlagkräftiges Team zurückgreifen. Die Ausfälle einiger Stammspieler, wie Benny Schmidinger, „Wimsi Wimmer“, oder Tom „Turbo“ Smula konnten gut kompensiert werden. Ehrenkapitän Hindler konnte nur durch einen Gastspieler gleichwertig ersetzt werden. Martin Knoglinger bewältigte diese schwere Bürde mit Bravour. Wieder zuückgekehrt ins Team war auch Herbert Penzinger und er war es auch, der wieder einmal die Fäden zog. Manche Insider hatten schon das Gras wachsen hören und einen Bruch des Trainers mit seinem Mittelfeldstar vorausgesagt. Doch sie rechneten nicht mit der maximalen Harmoniesucht des Funktionärs Ronald Janezic. Es gibt kein Problem, das von ihm nicht aus der Welt geschafft wird. So auch diesmal. Das Spiel, das auf der Heimstätte des FC Leopoldsdorf stattfand, begann etwas konfus, aber durchaus temporeich. Die Philharmoniker gingen auch alsbald durch den lauernden Tod aus Bischofshofen, Thomas Lechner, mit 1:0 in Führung. Kurz darauf setzte Kapitän Janezic, der sich mit seiner Rolle als stark hängende Spitze nicht zurechtfand, einen wuchtigen Freistoß an den Pfosten. Vielleicht konnte er mit dem Begriff „Hängend“ nicht viel anfangen? Doch der Spielfluß wollt sich nicht recht einstellen, auch weil einige doch ziemlich fragwürdige Entscheidungen des (Un)parteiischen stattfanden und einige FK-WPH Spieler sich mehr und mehr aufs Reklamieren verlegten. Auch agierte das Mittelfeld meiste Zeit zu offensiv, was gefährliche Lücken öffnete. Kurz vor der Pause war es dann soweit. Die Abseitsentscheidungen, die auf der einen Seite ziemlich konzentriert auftraten, blieben auf der anderen Seite des Platzes, wahrscheinlich durch den dichten Nebel bedingt, der im Jänner auf den Seychellen auftritt, aus. Die Musiker reklamierten vergeblich: 1:1. In der Pause reagierte der Teamchef und nahm einige taktische Änderungen vor. Die Philharmoniker zerlegten danach den nach wie vor auf Abseits spielenden Gegner förmlich und konterten über die extrem schnellen Ottensamer-Brüder die zu weit aufgerückte Abwehr der Gastgeber im Minutentakt aus. Die eigene Abwehr setzte sich mangels Beschäftigung zusehends der Gefahr einer ordentlichen Verkühlung aus. Auch unser allseits beliebter 1er Goalie Robert, die „bittere Pille“ Piller, auch „The Voice“ genannt, langweilte sich zusehends und tauchte sogar bei Ecken im gegnerischen 16er auf. Leider ohne Torerfolg. So reihte sich Treffer an Treffer. 3x Ottensamer Andi, 2x Penzinger, der Teamkapitän Janezic persönlich und auch Gast Martin Knoglinger trugen sich noch in die Schützenliste ein. Einer, der es auch verdient hätte und dem der zählbare Erfolg verwehrt blieb, war unser „Steff“ Haimel. Vielleicht durch die tragischen Vorgänge in seinem Heimatland abgelenkt, wirkte er zeitweise glücklos, stellte aber schier übermenschliche Einsatzbereitschaft und Kampfgeist zur Verfügung. Souverän unser Mott Mühlfellner und unsere sehr disziplinierten Außendecker Joseph Semeleder und Herbie Mayr, der vom entnervten Gegner auf flotte 27 Jährchen geschätzt wurde. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ein bemerkenswertes Comeback sah man noch: Wolfi Härtel kam erstmals nach der Babypause wieder zum Einsatz und bewährte sich vortrefflich. Zum Gegner bleibt noch anzumerken, dass sich einige, wohlgemerkt nicht alle Teammitglieder als schlechte Verlierer erwiesen und durch dumme und verletzende Äußerungen hervortaten, die man nur der Frustbewältigung zuordnen kann. Auch waren schon ansatzweise Fouls zu erkennen, die eine gewisse Absicht nur mühevoll zu kaschieren vermochten, wenn auch im Großen und Ganzen nichts Ärgeres passierte. So wurde diese an sich freundschaftliche Stimmung leider Gottes durch 2 oder 3 Spieler, deren körperliches Leistungsvermögen nicht mehr mit ihrem Ehrgeiz Schritt halten konnte, empfindlich gestört. Kompliment an unsere Spieler, die sich größtenteils davon und vom überheblichen Unvermögen des (Un)Parteiischen nicht provozieren ließen. Zusätzlich ist noch anzumerken, dass ähnlich wie auf den Färöer Inseln, kein Fernsehen, ja nicht einmal Photographen vor Ort waren und Standbilder nur vom Gegner produziert wurden.

FK-WPH: Piller; Mühlfellner, Mayr H., Semeleder, Penzinger, Ottensamer Andreas, Knoglinger Martin (Gast) Janezic, Ottensamer Daniel (Härtel), Haimel, Lechner

Sportplatz FC Leopoldsdorf
SR: Nein
Zusch.: ca. 20  

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