FK-WPH - Philharmonischer Fußballklub Wien
est. 1973
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Vorankündigungen:

Spiel gg FC Insolvenz
30.5. 20 Uhr
STAW-Platz , Rustenschacherallee 3-5,
1020 Wien

Spielergebnisse:

FK-WPH : Brucknerorchester Linz  5:3 (1:1)

FK-WPH : Luzerner Akademie 4:5 (1:2)

2.Platz beim Benefizturnier
Wr.Philharmoniker :
Rotes Kreuz 4:1 (2:1)
Wr.Philharmoniker : Ärztenationalmannschaft 0:1 (0:0)

FK-WPH : FC Lokomotive Rühmann 6:4 (2:2)
FK-WPH :
Wiener Symphoniker 13:3 (7:1)
News:

Skandal beim Westderby in Seekirchen

Spiel gegen die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz  5:1(2:0)

Der erste halbwegs warme Tag nach einer Woche Schnee, Eis und Sturm brachte uns einen weiteren glorreichen Sieg auf der internationalen Bühne des Sports. Unsere Gegner aus Deutschland waren mit einer weißen Weste nach Wien gekommen. Auch prominente österreichische Orchester finden sich auf ihrer beträchtlichen „Abschussliste“. Die Symphoniker aus Wien und auch das Mozarteum wurden bislang von ihnen abgefertigt, letzteres sogar sehr deutlich (6:0). Dementsprechend vorgewarnt waren unsere Mannen. Der Teamchef hatte trotz prominenter Absagen (Hindler, Lechner, Schmidinger u.v.m.) eine schlagkräftige Truppe auf die Beine gestellt. Leider hatte die Nachmittagsvorstellung Salome 3 Leute ab der 2.Hälfte abgezogen, der Qualität schadete dies jedoch nicht, da unsere Burschen mit Kampfgeist dagegenhielten. Unsere Truppe startete am Hetzendorfer Sportplatz auf Kunstrasen sehr schwungvoll und ambitioniert. Nach hektischem Beginn bekamen sie das Spiel immer mehr unter Kontrolle. Vor allem der schnelle Daniel, der Liebling aller Frauen, der nebenbei bemerkt wieder zu haben ist, war kaum in den Griff zu bekommen. In der 8. Minute eine leicht abgewandelte Form der einstudierten Tokioter Variante. Abschlag von unserem Hünen Mott Mühlfellner, der nicht fit angetreten war, auf Daniel „Wirbelwind“ Ottensamer, der, schnell und technisch stark, wie auf der Klarinette, enteilte seinem Gegenspieler über Rechts, sah, bzw. hörte seinen völlig freistehenden Kapitän in der Mitte, und der hatte keine Mühe einzuschießen. Unser Schorni nahm nun die Sache in die Hand. Er kämpfte als gäbe es kein Morgen, machte lautstark auf sich aufmerksam und riß so das Spiel an sich. Gemeinsam mit Penzinger führte er die bedingungslose Offensive an, die dem Gegner die Luft abschnürte. In der Zwischenzeit hatte ein Zusammenprall mit unserer 1000jährigen Kampfmaschine Herbert Mayr einen der Leistungsträger des deutschen Teams aus dem Spiel geworfen. Unglücklicherweise war es der Konzertmeister unserer deutschen Kollegen, am Abend spielte er jedoch mit Schmerzmittel das Konzert. Die Gäste waren überhaupt mit viel Einsatz bei der Sache. Blutige Knie waren an der Tagesordnung , doch auch die Unterstützung durch Schiri Kirschner, er übersah einen lupenreinen Hand Elfmeter, nutzte nichts, als Penzinger sich mit roher Gewalt eine Bresche schlug, der Tubist der deutschen Auswahl hatte sich todesmutig einer Granate unseres Spielmachers entgegengeworfen und büßte dabei seine Manneskraft ein. Durch diese entstandene Lücke jagte Penzinger das Spielgerät, dessen er erneut habhaft geworden war ein zweites Mal auf den gegnerischen Kasten und diesmal schlug es am richtigen Ort ein. 2:0 (29.). der Rest der Halbzeit gehörte den souveränen Wienern. Vor allem an unserer Paradeabwehr Mayr, Wimmer, Mühlfellner kam nichts vorbei. Taktisch stark verbessert zeigte sich Sebastian Mayr, der ein gelungenes Comeback feierte. Wobei er auf dem Materialsektor einigen Aufholbedarf erkennen ließ. Er erschien mit den irrtümlich eingepackten Schuhwerk seiner hochgeschätzten Gattin. Nach der Pause ließ das Engagement der Wiener deutlich nach und die Gäste kamen besser ins Spiel. Dann der verhängnisvolle Moment. Ein verdienter Spieler, der heuer schon einige Male Unsicherheiten erkennen ließ, setzte nicht konsequent nach, der gute Goalie Zinkl zögerte ebenfalls und  die Gäste nutzten dieses zum 1:2. Doch kein Anzeichen von Schwäche war zu erkennen, im Gegenteil, die Gastgeber legten noch mal gehörig zu, setzten die Gäste unter Druck, die nur noch gelegentlich gefährlich wurden (ein Lattenschuß) und mit einem Triple innerhalb von 7 Minuten entschieden sie das Spiel. Nach Vorarbeit Sadicovic (Leihgabe vom WWV) netzte „Rooney“ Janezic aus 15m , mit dem schwächeren Rechten, der ihn Minuten zuvor noch im Stich gelassen hatte. Fast hätte der Kapitän noch einen Hattrick erzielt, aber ein Abwehrspieler warf sich mutig in seinen Drehschuß. Danach standen die letzten Minuten im Zeichen unseres Daniel Ottensamer. Mit Saisontreffer 10 und 11 sicherte er sich die heurige Torschützenkrone vor Janezic und Lechner (beide 8). Die Fans feierten nicht, da sie ausschließlich die Auswärtsmannschaft unterstützten, Schande über unsere Fans! Eine ausgenommen, unsere tapfere Judith! Damit fand eine der erfolgreichsten Saisonen in unserer glorreichen Geschichte einen schönen Abschluß. (Heuer nur von 2 Profimannschaften geschlagen, sonst bis auf ein Unentschieden siegreich)

FK-WPH: Zinkl; Mühlfellner, Mayr H.(Sadicovic), Wimmer, Smula (Härtel), Mayr S.(Eder), Schorn, Penzinger, Semeleder, Ottensamer D., Janezic

Torfolge: 8.min. 1:0 Janezic,29.Min2:0 Penzinger, 62.Min 2:1, 71.Min 3:1 Janezic, 74.4:1 Ottensamer, 77.Min. 5:1 Ottensamer

USV Hetzendorf,20 Zusch,

SR Kirschner

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